Trockenfutter richtig aufbewahren
Trockenfutter ist lange haltbar – aber nicht unbegrenzt und nicht unter allen Bedingungen. Nach dem Öffnen wirken Luft, Feuchtigkeit, Wärme und Licht auf das Futter ein. Eine gute Lagerung soll deshalb vor allem Frische, Hygiene und Akzeptanz möglichst lange erhalten.
Herstellerangaben und Mindesthaltbarkeit beachten
Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt für die ungeöffnete Packung unter den vorgesehenen Lagerbedingungen. Nach dem Öffnen ist zusätzlich entscheidend, wie das Futter gelagert und wie schnell es verbraucht wird.
Trocken, kühl und vor Licht geschützt
Trockenfutter sollte vor Feuchtigkeit, starker Wärme und direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Küche, Keller oder Abstellraum sind nur dann geeignet, wenn dort keine hohe Luftfeuchtigkeit oder starke Temperaturschwankungen auftreten.
Die Originalverpackung hat Vorteile
Die Originalverpackung enthält Produktbezeichnung, Charge, Mindesthaltbarkeit und Herstellerinformationen. Sie bietet außerdem eine für das Produkt vorgesehene Barriere. Deshalb ist es sinnvoll, das Futter möglichst in der Originalverpackung zu belassen.
Vorratsbehälter richtig verwenden
Wer einen festen Behälter nutzt, kann den verschlossenen Originalbeutel in den Behälter stellen. Wird das Futter direkt umgefüllt, sollte der Behälter lebensmittelgeeignet, sauber, trocken und gut schließbar sein.
Nicht ständig neues Futter auf alte Reste schütten
Ein Vorratsbehälter sollte vor einer neuen Befüllung geleert und gereinigt werden. Alte Krümel, Fett- und Futterreste sollten nicht dauerhaft unter immer neuen Chargen liegen bleiben. Nach einer feuchten Reinigung muss der Behälter vollständig trocknen, bevor neues Trockenfutter eingefüllt wird.
Großpackungen sind nicht immer günstiger
Ein niedriger Kilopreis nützt wenig, wenn eine kleine Katze monatelang an einem riesigen geöffneten Sack frisst und das Futter dabei an Frische verliert. Packungsgröße und Verbrauch sollten deshalb zusammenpassen.
Futterautomat regelmäßig reinigen
Auch in Trockenfutterautomaten sammeln sich Krümel und Futterstaub. Behälter, Ausgabemechanismus und Futterschale sollten entsprechend den Herstellerangaben regelmäßig gereinigt werden.
Trockenfutter im Napf
Trockenfutter ist unempfindlicher als Nassfutter, sollte aber trotzdem nicht unbegrenzt liegen bleiben. Speichel, Feuchtigkeit, Staub und Verschmutzungen können in den Napf gelangen. Näpfe sollten regelmäßig geleert und gereinigt werden.
Geruch, Aussehen und Akzeptanz beachten
Riecht das Futter ungewöhnlich, wirkt feucht, zeigt sichtbare Veränderungen oder wird von der Katze plötzlich gemieden, sollte es nicht einfach weitergefüttert werden. Bei Verdacht auf Verderb oder Verunreinigung gehört es entsorgt.
Praktische Regel
Nicht möglichst viel auf Vorrat öffnen, sondern eine Packungsgröße wählen, die in einem vernünftigen Zeitraum verbraucht wird, den Beutel gut verschließen und trocken, kühl sowie geschützt lagern.